
Lesung in der „Tröte“ in Meschede am 4. Oktober 2002
Im Oktober 2002 – nachdem wir in der Fremde Ruhm, Anerkennung und Reichtum erworben hatten – wagten wir es: die Rückkehr in die Tiefen des Sauerlandes, wo vor einer halben Ewigkeit in der „Tröte“ in Meschede die Idee zu unserem schönen Magazin entstanden war!
Dem Lynchkommando aus rechtschaffenen Bauern, keuschen Nonnen und einigen grotesken Mensch-Kuh-Wesen, welches uns nach vollbrachter Vorführung erwartete, entkamen wir nur knapp …
(Fotos von G-Punkt mit Kommentaren von Heyoka)
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Die „Tröte“
Hier, in einem Keller tief unter der Erde, war „Blut im Stuhl“ entstanden. Und so zog es nun auch immerhin 35 bis 40 Zuhörer in das Lokal, von denen einige aber eigentlich nur wie immer ihr Bier trinken wollten und daher selbst für hiesige Verhältnisse eher zurückhaltend auf unsere Darbietungen reagierten.
Was auf dem Foto nicht zu erkennen ist: es waren tatsächlich auch Frauen anwesend – allerdings teilte sich das Publikum nach sauerländischem Brauche streng in Männlein und Weiblein, und jede Gruppierung bevölkerte nun den rechten bzw. linken Teil der Kneipe. Das Foto zeigt die Männerhälfte. -
James Blond liest
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Koboldskram liest
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Jörg liest
Da dieses Mal unser Performance-Gigant Jott Kaa verhindert war (oder vielleicht auch nur das Sauerland kannte …), wir aber auf jeden Fall jemanden brauchten, auf den wir die Schuld abwälzen konnten, wenn die Lesung schlecht lief, hatte Koboldskram seinen Kollegen Jörg mitgebracht, welcher einige Texte zum Besten gab und vor allem in der anschließenden Stunt- und Musik-Show „Action’s Wurststudio“ glänzte!
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Heyoka sucht seinen Text
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Die Band
Mittlerweile schon treue Begleiter und auch dieses Mal dabei, brachten „Baffles Description“ das Publikum zum Kochen (es sollen einige Gäste gesichtet worden sein, die mit dem Fuß wippten, ein für sauerländische Verhältnisse geradezu ekstatischer Gefühlsausbruch!).
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Klavier-Dagmar
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Trommel-Grischa
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Gitarren-Kryshan
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Heyoka euphorisch
Heyoka lässt sich von der brodelnden Stimmung im Publikum – zwei gummibestiefelte Bauern hatten sich soeben ihre Hemden vom Leib gerissen und tanzten Limbo unter einem Tisch hindurch – anstecken und verkündet mit Freudentränen den Beginn der 6stündigen Revue „Action’s Wurststudio“.
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„Action’s Wurststudio“
Unter den Klängen der von Jörg auf einer Spielzeugklarinette intonierten Darth-Vader-Melodie betreten die Hauptakteure und Autoren von „Action’s Wurststudio“ – einem bunten Abendprogramm für die ganze Familie mit Stunts, Liedern und Talk – aus dem als Umkleideraum genutzten WC heraus das Lokal.
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Das Colt-Sievers-Lied
Zur Einstimmung auf die folgenden nervenzerfetzenden Stunts geben Jörg (Stimme, Sirene) und Koboldskram (Gitarre) das berühmte Titellied von „Ein Colt für alle Fälle“ in einer deutschen Version zum besten.
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Die Stiefel
Neben einer monatelangen Vorbereitung im peruanischen Hochland (dünne Luft!) ist für das Gelingen der gewagten Stunts eine erstklassige Ausrüstung unabdingbar! Insbesondere die maßgefertigten Stuntstiefel sind von enormer Bedeutung!
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Vorbereitung des Hai-Stunts
Als erstes wird der Stunt mit dem Hai vorgeführt, welcher mit großer Umsicht vorbereitet sein will, um Unfälle zu vermeiden.
Sehr gut auf dem Foto zu erkennen ist die nun komplett angelegte Schutzkleidung des Stuntmans. Zwei Helfer aus dem Publikum sichern Jörg durch Festhalten. -
Der Stunt mit dem Hai
Der Stuntman und der Hai – eine Konfrontation auf Leben und Tod! Nichts für schwache Nerven.
(Der anschließend von Koboldskram gezeigte Stunt mit dem Fön wird hier aus Rücksicht auf die zartbesaiteten Besucher unserer Website nicht fotographisch dokumentiert.) -
Der Zaubertrick (1)
Nicht nur Action haben die Macher von „Action’s Wurststudio“ zu bieten, sondern auch Magie! Der Zaubertrick mit dem Tuch sorgte für allergrößte Verblüffung unter den Zuschauern.
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Der Zaubertrick (2)
Niemand zu sehen, als die Helfer das Tuch senken – obwohl kurz zuvor Koboldskram und Jörg hinter das Textil getreten sind!!!!
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Der Zaubertrick (3)
Und auch nichts zu sehen, wenn das Tuch gehoben wird!!!!!!!
(Außer ein paar zusammenhanglos im Raume sich befindlichen Beinen.) -
Le chanson
Die harten Männer ganz romantisch: Jörg rührt mit seinem französischen Chanson das Publikum zu Tränen.
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Ein Choral
Eine besondere Freude bereiteten die Macher von „Action’s Wurststudio“ den streng katholischen Sauerländern mit dem Choral „Es gibt nur ein’ lieben Gott“.
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Heyoka noch immer euphorisch
Nach mehr als zwei Stunden Programm verabschiedet sich Heyoka noch immer freudetrunken vom Publikum, welches die „Blut im Stuhl“-Meute und die Band mit rasendem Beifall bedenkt.
