
Redaktionsfahrt nach Wien vom 29. Mai bis 2. Juni 2003 (Teil 2)
(Bericht und Fotos von Tokl – und die Taube sowie die Kunstwerke von Koboldskram – und Foto-Kommentare von Heyoka)
Die Stadt:
Tolle Stadt das, viele Häuser, ein paar davon auch richtig schön. Blasen gelaufen an beiden Seiten des rechten Fußes, trotzdem schön da. Vom Hotel aus waren das 15 Minuten mit der U-Bahn bis ins Zentrum, könnte aber viel schneller gehen, wenn die da mal fahren könnten, diese Schleicherei war teilweise nicht zu ertragen. Im Zentrum gab es mangels Stadtplan nur eines: der Intuition von Koboldskram zu folgen. Was im großen und ganzen auch meistens zum Ziel führte.
-
Burenwurst
Frisch angekommen in der fremden Metropole musste zunächst die Nahrungsfrage geklärt werden. Was genau Burenwurst ist, wollten die wackeren BiS-Helden dann doch lieber nicht herausfinden und gaben herkömmlichen Gerichten den Vorzug.
-
Die Donau
Die Donau, die in Wien entspringt, sieht hier noch so gar nicht nach dem mächtigen Strom aus, welcher sich Tausende Kilometer weiter in die Nordsee ergießt.
-
Der Stephansdom
Der Stephansdom, eines der bedeutendesten Wahrzeichen der Stadt Wien, stand natürlich ebenso auf dem Besichtigungsplan wie das Geburtshaus von Kafka.
-
Der Stephansdom
Der Stephansdom, eines der bedeutendesten Wahrzeichen der Stadt Wien, bot uns neben dem schönen Anblick auch viel Schatten. Und das machte ihn uns bei der Hitze sehr sympatisch!
-
Ein Fingerzeig
Bereits bei unserem letzten Wien-Aufenthalt hatten wir gelernt, in dieser Stadt von Freud und Todessehnsucht auf Unterschwelliges und versteckte Botschaften zu achten, und so fiel uns auch dieses Straßenschild sofort als ein Fingerzeig ins Auge. Die Deutung war uns dann aber zu anstrengend (Hitze!).
-
Der Stephansdom
Gerüchte besagen, dass die Baupläne für den Stephansdom, eines der bedeutendesten Wahrzeichen der Stadt Wien, nicht menschlichen Ursprungs seien. Und außerdem war die Idee geklaut.
-
Phallisches
Mit dem Urteil „Wer hat denn den Pimmel dahin gesetzt?“ wischte Tokl resolut alle Einwände des Hobby-Architekten Heyoka hinweg, welcher die Komposition der Volumen des berühmten Urania-Kinos zu erläutern versuchte.
-
Werbung in Wien
Mineralwasser zu trinken gilt in Wien als extrem spaßiger Fun-Sport, wobei nicht selten die aphrodisierenden Zusätze des Getränks den Fun-Faktor nicht unerheblich erhöhen.
Schloss Schönbrunn:
War ein wirklicher Kracher. Ich muss gestehen, das war meine Idee, kam auch ganz toll an. Koboldskram versuchte 30 Minuten lang, eine Taube zu fotografieren, welche sich aber nicht so bewegen wollte, wie es der Starfotograf gerne hätte. Auch die Enten waren alles nur Schlampen. Für den architekturbegeisterten Heyoka schien es, als sei das Ganze noch nicht fertig, wo die doch schon so lange bauen. Für mich drängte sich nur die Frage auf: welcher Depp braucht so viele Zimmer?
Prater:
Keine Ahnung, da waren wir nicht!
Donauinsel:
Ganz nette Gegend da, wenn da nicht auf der Donau Lokale schwimmen würden, bei denen es einem kalt den Rücken runterläuft. Ein Publikum da! Respekt! Da trifft sich abends, so glaube ich, die Elite von Wien. Vermutlich würde es aber keinen interessieren, wenn ein Lokal mitsamt der Elite in der Donau versinken würde.
Die erste Nacht:
Das mit Koboldskrams Intuition sollte sich am ersten Abend als eher fragwürdig erweisen. Bei einem früheren Besuch der Stadt wurde Bekanntschaft mit einem Lokal gemacht, in dem es Bier, Punkrock und alles weitere, was das Rockerherz begehrt, geben sollte. Dieses wurde mit Koboldkrams göttlicher Intuition gesucht. Weder Name noch Standort der Gaststätte war bekannt. Letztendlich mussten wir fragen, was Koboldskram dann auch gekonnt tat: „Hallo, gibt es hier Kneipen, die länger als 1.00 Uhr auf haben? Wir suchen was für solche Rocker wie wir!“ Die Befragten wiesen uns den Weg, welcher natürlich falsch war. Sollten wir noch mal kommen und diese beiden finden, dann gnade ihnen Gott. Gefunden haben wir’s dann nicht mehr, aber gelungene Alternativen.
-
Stilleben mit Fluss
Das Abendprogramm der Reisegruppe sah meditative Sitzungen am Fluss als Sinnbild des Lebens vor.
-
Das Flex
Meditation am Fluss ist in Wien zu einer Massenbewegung geworden. Im „Flex“ treffen sich allabendlich Dutzende Gleichgesinnter.
-
Koboldskram im Glück
Sichtlich wohl im – bzw. am – „Flex“ fühlt sich Koboldskram, der sich in Gedanken schon eine süße Zukunft mit seiner Taube aus dem Schlosspark Schönbrunn ausmalt.
-
Räucherstäbchen
Besonders gerne werden zur Einstimmung auf die Meditation im „Flex“ Räucherstäbchen verschiedenster Art verwendet.
-
Die Donau bei Nacht
Nichts ist stimmungsvoller als die Donau bei Nacht, deren Quelle keine 200 Meter hinter dem Stephansdom liegt und welche leise am „Flex“ vorbeiplätschert und in die Ferne strebt.






